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2017  |  Bühnenstück  |  Uraufführung 19. + 20. + 21. 12.2017  tanzhaus nrw Düsseldorf

 

HARTMANNMUELLER werfen in ihrer neuen Arbeit einen intimen Blick auf das Dasein des Menschen. Mit präzisen Handlungen definieren sie einen Raum, konstruieren eine Situation, setzen den Körper in Bezug zu einer Skulptur, um dann die Anordnung auf ihre theatrale Wirkung zu untersuchen. In ausgearbeiteten Bildern spielen sie mit dem Empfinden von Zeit, dehnen sie und strapazieren den Moment bis zum Äußersten. Betrachter*innen erleben die ungeahnten Metamorphosen der Körper, die HARTMANNMUELLER so herbeiführen. Dabei fragen sie, wie sich ein Begriff vom Körper bildet, nach den Grenzen der Manipulierbarkeit und wie sich solch radikale Eingriffe auf das auswirken, was den Menschen eigentlich ausmacht. Monströses und Entstelltes haftet der Menschen-Plastik an, die aus dem Laboratorium des Künstler-Duos hervorgeht. Den Soundtrack zur Analyse des Menschenkörpers und seiner Veränderbarkeit gestaltet wie in den vorausgegangenen Produktionen der Klang- und Bildkünstler Orson Hentschel.

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER

Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller

Musik: Orson Hentschel

Licht: Philipp Zander

Bühnenbild: Felix Ersig

Dramaturgische Beratung: Annette Müller

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER, koproduziert durch das tanzhaus nrw. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.


Du bist nicht allein

2016  |  Bühnenstück  |  Premiere Fabrik Heeder Krefeld

 

Mit „Du bist nicht allein“ entblättert HARTMANNMUELLER das Hier und Jetzt und schleusen ihr Publikum mit Wiederholungen und Variationen des Bekannten in überraschende Dimensionen der Vorstellungskraft. Irgendwo zwischen Traum und Realität liegt diese Erkundung, die mit Farben, Licht und Schatten und Musik eine neue Wirklichkeit freilegt. Mit jeder neuen Entdeckung offenbaren sich erhellende Einblicke, die die beiden Performer wie Getriebene durchlaufen: Mit der Steigerung des Körperlichen ins Extreme schreibt sich das Vorgestellte direkt in ihre Körper und Erfahrung ein. HARTMANNMUELLER macht es sich zur Aufgabe, das Publikum zu verführen: zu einem Blick in eine ungewohnte Welt und einem irritierenden Gefühlszustand.

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER

Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller

Musik: Orson Hentschel

Licht: Philipp Zander

Bühnenbild: Felix Ersig

Dramaturgische Beratung: Annette Müller

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER, koproduziert durch das Kulturbüro der Stadt Krefeld und das tanzhaus nrw. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


Under The Bridge

Juli 2016  |  Outdoor Performance

 

Premiere unter der Schönwasserparkbrücke der A57 Krefeld.

Konzept, Bühnenbild, Kostüme: HARTMANNMUELLER + Felix Ersig

Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller + Felix Ersig

Musik: „A Smooth One“ (Benny Goodman), gespielt von Buddy Rich

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER, koproduziert durch das Kulturbüro der Stadt Krefeld.


- it is what it is -

Dezember 2015  |  Bühnenstück  |  Premiere tanzhaus nrw Düsseldorf

 

Zwei Darsteller, zwei Arbeitsaufträge. Während der Eine damit beschäftigt ist Gegenstände aus Stahl auf die Bühne zu tragen, um sie mit einem lauten Knall auf den Boden fallen zu lassen, zerschlägt der Andere bunte Blume mit einem Hammer auf einem Podest. Die zerstörten Blütenblätter bilden allmählich einen bunten Teppich auf dem Boden und der Duft vergammelter Blumenabfälle breitet sich im Raum aus. Zeitgleich entsteht im Hintergrund ein Berg aus Stahl. Der Rhythmus, der durch das Fallen lassen der Gegenstände und dem gleichmäßigen Hammerschlag entsteht, wird von dem Live-Musiker aufgegriffen und weiterentwickelt. Eine Stimme aus dem Off beschreibt das Geschehen, leitet den Blick und gibt einen Einblick in die Gefühlswelt der Darsteller. Was passiert da eigentlich? Handelt es sich wirklich um zwei Personen oder stehen sie für zwei Sichtweisen einer Person, die sich gegenseitig beeinflussen, sich behindern, sich erweitern? Mit der Zeit entsteht ein bewegtes Bild. Ein bewegtes Stillleben. Und immer die Frage ob die Stimme aus dem Off das Geschehen vorgibt, ob die Darsteller es bestimmen oder ob sie es zumindest beeinflussen können.

 

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER;

Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller;

Musik: Johannes Eimermacher;

Bühnenbild: Felix Ersig.

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER in Kooperation mit dem tanzhaus nrw, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.


FRAGRANCE – ein bewegtes Stillleben

2015  |  Installation  |  Dauer: 1 Stunde  |  Premiere PACT Zollverein Essen  |  ATELIER SPEZIAL

 

Zwei sich ständig wiederholende Abläufe. Kein Anfang. Kein Ende. Ein sich immer wiederholendes Bild. Eine Ablagerung in der Luft. HARTMANNMUELLER üben sich in Ausdauer. Ein Versuch.

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER;

Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller;

Musik: Johannes Eimermacher;

Bühnenbild: Felix Ersig.


Melodien zum Träumen

2014  |  Bühnenstück  |  Premiere tanzhaus nrw Düsseldorf

 

Zwei Plattenspieler aus Teakholz-Imitat, ein paar abgerockte Lautsprecher, Platten mit Covern, die schon bessere Zeiten gesehen haben, und ein wenig Krempel aus längst vergangenen Glamorzeiten. Melodien erklingen und entführen die Zuschauer, gemeinsam mit den beiden Typen auf der Bühne, in nostalgische Träume. Und immer wieder werden Gegenstände neu arrangiert, Klischees zurechtgerückt, popkulturelle Zitate gestreut, Räume vermessen, Körper verdreht, Posen inszeniert, Masken entlarvt und Beziehungsverhältnisse in Szene gesetzt.

Choreographie, Konzept: HARTMANNMUELLER;

Mit: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Müller;

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER in Kooperation mit dem tanzhaus nrw. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


Zurück zum Hund

2013  |  Bühnenstück  |  Premiere tanzhaus nrw Düsseldorf | Now & Next | Juli 2014

 

Die neue Produktion zurück zum Hund von HARTMANNMUELLER ist einfach schön. Schön hässlich, schön dramatisch, schön komisch, schön schön. Das Duo, hier als Trio aufgestellt, ergänzt durch die Tänzerin Lenah Flaig, präsentiert ihr neues Bühnenstück „zurück zum Hund“. Mit einer Mischung aus Präzision, Humor und Absurdität wird der Zuschauer zum Betrachter schräger, bildlicher Szenen, in denen sich die Figuren bewegen. Um was es genau geht wird nicht preisgegeben. Dem Betrachter wird die Möglichkeit eingeräumt sich in dem was auf der Bühne passiert zu verlieren. Das scheinbar in greifbarer Nähe befindliche glückliche Ende wird von Bild zu Bild verändert und hinausgezögert. Das Schöne wird verzerrt, angezweifelt und zerlegt.

Choreographie: HARTMANNMUELLER

Darsteller: Lenah Flaig, Daniel Ernesto Müller, Simon Hartmann

Musik: Christian Dahlen

Assistenz: Céline Larrère


die galactik twins

März 2012  |  Bühnenstück  |  Premiere tanzhaus nrw Düsseldorf  |  Now & Next

 

Ausgangspunkt der Arbeit war das Phänomen Zwilling. HARTMANNMUELLER beschäftigt sich mit der Frage, in wie weit sich Zwillinge ihr eigenes „Universum“ aufbauen, in der eine eigene Moral und eigene Formen herrschen. Wie versuchen beide, jeder für sich, diese Formen aufzubrechen, sich ihnen zu widersetzen um sich als Individuum wahrzunehmen. Und wie stark ist der Drang dennoch eine Verbundenheit zu erfahren und Nähe zu spüren, eine Einheit zu bilden, die Stärke demonstriert und einen Raum schafft, in dem man sich wohl und sicher fühlt. Und was hat das alles mit den 80ern zu tun?

Choreographie/Konzept: HARTMANNMUELLER
Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Müller
Musik: Johannes Hartmann


Das Röhren der Hirsche

Januar 2009  |  Bühnenstück

 

Premiere Prinz Regent Theater Bochum | Januar 2009

Choreographie/Konzept: HARTMANNMUELLER + Tim Gerhards

Darsteller: Tim Gerhards, Simon Hartmann, Daniel Ernesto Müller