COMING UP



 

 

NO FUN Performance

31.10.2021 Gastspiel in der Fabrik Heeder
im Rahmen von MOVE! - 20. Krefelder Tage für modernen Tanz
19.30 Uhr Einführung durch René Linke, Kulturjournalist, Krefeld
20 Uhr Vorstellung
Tickets unter:
 www.krefeld.de/kartenreservierung


HARTMANNMUELLER starten einen Selbstversuch. Sie kreieren eine von skurrilen Gestalten bewohnte Welt. Und Sie als Betrachter, als wahrnehmender Mensch sind wichtig für diesen Versuch. Begleiten sie uns durch die persönlichen Gefühlswelten von NO FUN. Wir tanzen gemeinsam den allerletzten Tanz. NO FUN - ein Dilemma mit gutem Ausgang. 

 

 

Choreographie/Konzept: HARTMANNMUELLER
Darsteller*innen: Sophia Seiss, Thilo Garus, Rodolfo Piazza Pfitscher Da Silva
Musik/Komposition: Orson Hentschel
Licht/technische Betreuung: Philipp Zander
Produktionsleitung: Susanne Berthold
Kostüm: Charlotte Grewer
Foto:© Heike Kandalowski

 

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER, in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Unterstützt von PACT Zollverein, Essen. 

 

 


#TAKECARERESIDENZ

gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

HARTMANNMUELLER nutzen demnach kreativ die aktuellen Herausforderungen der Pandemie, um ihre Arbeitsweise und ihre künstlerische Tätigkeit weiterzuentwickeln und zu analysieren. Sie erforschen, wie viel Digitalität die Realität zulässt und verträgt, aber auch wieviel Realität die Digitalität dulden kann. Denn es steht nicht nur zur Disposition, ob und in welchem Maße die Realität mit der Digitalität korrespondieren kann, sondern auch, welche Relevanz der Live-Moment im Digitalen überhaupt hat und ob sich durch die Kopplung von beidem die Wahrnehmung der Menschen ändert. Was geschieht, wenn das Digitale mit dem Realen derart verschmilzt, dass die Grenzen verschwimmen? Wie können sie sich das Digitale in ihrer künstlerischen Tätigkeit auf der Bühne zunutze machen? Welche neuen Formate ergeben sich aus diesen Überlegungen? Und sind die Digitalität und die Realität überhaupt Gegensätze und verschiedene Kategorien? Um sich diesen Fragen zu stellen und die vermeintlichen Möglichkeiten zu erproben, braucht es Zeit. Zeit und ein offenes Ende ohne Resultate/ohne Aufführung/ohne Präsentation/ohne Papier/ohne Außendarstellung.

HARTMANNMUELLER kreierte dabei ein Laboratorium des Hören, Sehens und Hinfühlens. Alles Sinne, die bei einem Onlineformat nur bedingt stimuliert werden können. Auf dieser Grundlage übten sie sich zunächst im Zuhören und entwarfen hierfür einen Fragenkatalog, den sie mit unterschiedlichen Personen testeten. Es ging darum über das Zuhören individuellen Dringlichkeiten, Bedürfnisse und Wünsche des Einzelnen festzustellen, die Ergebnisse/Aussagen auszuwerten und Rückschlüsse auf die eigene künstlerische Tätigkeit zu ziehen. Am Ende der Recherche versuchten sie auch Pflanzen über ein Mitfühlen/Hineinfühlen zu erreichen. Interessanterweise entstanden so Geschichten, die von den Pflanzen initiiert aber nur über das Medium Mensch erzählt werden konnten. Bizarr.

 

Fotos©HARTMANNMUELLER

 

Dank an: tanzhaus nrw Düsseldorf, PACT Zollverein Essen & Fonds Darstellende Künste